Entspannende Abwechslung
Tantra ist die Kunst der Berührung. Es soll eine spirituelle Ebene schaffen und im besten Fall eine ganz besondere Verbindung zwischen zwei Menschen herstellen. Dabei wird nicht der Körper in den Fokus genommen, sondern das seelische Beisammensein. Ein Orgasmus ist dabei nicht zwingend. Den Körper des anderen mit jeder Faser seines eigenen Körpers zu spüren, den gemeinsamen Moment zu genießen und auf eine neue Art und Weise zu kommunizieren, will Tantra erreichen. Wie viele Paare wünschen sich genau das? Sich auf einer neuen Ebene kennen zu lernen und zu spüren, wie der andere spürt. Echte und intensive Berührungen auszutauschen, sich fallen lassen zu können, und das ohne Angst und Scharm. Tantra funktioniert auch zu Hause! Eine große Anzahl der Liebespaare heutzutage beklagt sich über einen stressigen Alltag, Zweisamkeit kommt oft zu kurz. Dieses Miteinander ist aber eine der wichtigsten Bausteine Ihrer Beziehung. Körperliche und emotionale Nähe verbindet. Nehmen sich die Zeit und probieren Sie zusammen mit Ihrem Partner etwas Neues aus. Tauchen Sie ein in die Künste des Tantras und versuchen Sie eine neue stärkere und intensivere Verbindung zwischen einander herzustellen. Die indische Berührungskunst bietet eine entspannende Abwechslung und versüßt Ihnen Ihre gemeinsamen Stunden.

Die richtige Atmosphäre
Damit Sie daheim so richtig in Stimmung kommen, sollte auch das Ambiente stimmen. Beim Tantra sollen alle Sinne des Menschen angeregt werden. Somit kann er loslassen und sich den Berührungen voll und ganz hingeben. Kalte und leere Räume sind dafür nicht unbedingt geeignet. Neonlichter sind genauso kontraproduktiv. Machen Sie es sich gemütlich, indem Sie die Lichter Ihres Zimmers dimmen und große Fenster mit Vorhängen bedecken. Warme Farben, kuschlige Decken und saubere Handtücher verfeinern die Atmosphäre. Sie sollen sich fühlen, als seien Sie in einem Massage-Tempel. Wer es mag, kann Räucherstäbchen aufstellen und entspannende Mantra Musik spielen lassen. Seien Sie kreativ und versuchen Sie sich eine ganz besondere Wohlfühlstimmung zu schaffen. Die Kunst des Tantras ist es, die positive Energie des Körpers zu befreien. Füllen Sie den Raum mit angenehmer Energie und vermeiden Sie laute Geräusche. Ihre Körper sollen sich vom Alltagsstress komplett befreit fühlen, ohne Zwänge und Ängste. Wenn Sie es sich gemeinsam gemütlich gemacht haben, können Sie mit der eigentlichen Massage beginnen. Bedenken Sie nur: Es geht hierbei nicht darum, so schnell wie möglich zum Orgasmus zu belangen. Durch die sanften und intensiven Berührungen soll das Verlangen, die Lust und die Intimität gesteigert werden. Fusionieren Sie Ihre Energie!

Tantra: alle Sinne werden miteinbezogen
Verwenden Sie angenehme und stimulierende Massageöle um das Erlebnis noch aufregender machen. Jeder hat bekanntlich einen anderen Geschmack. Wollen Sie Ihren Partner verwöhnen, verwenden Sie seinen Lieblingsduft. Viele Empfindungen werden durch den Geruchssinn ausgetauscht. Manche Forscher gehen davon aus, dass Pheromone sogar dafür zuständig, wen wir als sexuell attraktiv empfinden. Sie können auch schon vor dem Beginn der Massage ein paar Tröpfchen des Massageöls an Stellen wie Ihren Hals oder Handgelenke auftragen. So registriert Ihr Partner den lieblichen Duft und assoziiert ihn mit Ihrem Körper. Das steigert ebenfalls die Lust auf mehr! Haben Sie alle Vorbereitungen getroffen, kann es auch schon losgehen. Das wichtigste dabei ist, dass Sie sich selbst dabei wohlfühlen und Sie Spaß daran haben. Zwingen Sie sich nicht zu etwas. Genießen Sie den Moment und fühlen Sie sich frei! Diese Momente kann Ihnen niemand wegnehmen!

Mehr als nur eine Massage – Tantra
Beginnen Sie Ihre Tantra Massage mit sanften und zärtlichen Berührungen. Fahren Sie mit Ihren Fingerspitzen über den gesamten Körper und vergessen Sie dabei nicht die erogenen Zonen. Verwenden Sie ein fließendes Seidentuch oder eine Feder, um noch feinere Berührungen entstehen zu lassen. Luststeigerung garantiert! Versuchen Sie auf die Bedürfnisse Ihres Partners einzugehen. Lösen Sie Verspannungen und küssen Sie die von Ihnen behandelten Stellen. Im nächsten Schritt reiben Sie sich gegenseitig mit dem dufteten Massageöl ein. Ihre nackten Körper sollten jetzt aufeinander liegen. Sie rutschen von oben nach unten den Körper Ihres Partners entlang, berühren aber seine Genitalien weder mit den Händen noch mit dem Mund. Nur Ihr Oberkörper darf diese Stellen Ihres Partners berühren. Durch das Gleiten der beiden Körper wird ein elektrisierendes Energiefeld hergestellt. Das Verlangen wächst und wird ohne Geschlechtsverkehr auf die Spitze getrieben. Wenn Ihr Partner es wünscht, können Sie nun sein Geschlechtsteil massieren. Man spricht dieser Massage bei Männern von der sogenannten Lingam-Massage, bei Frauen bezeichnet man sie als Yoni-Massage. Dabei ist der Höhepunkt kein Ziel. Diese Art von Massage soll nur sexuelle Energie aufbauen. Haben Sie die Massage beendet, beispielsweise durch eine abschließende Nacken oder Schultermassage, können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Tauschen Sie gegenseitig so viele Liebkosungen aus, wie es geht. Lernen Sie die erogenen Zonen Ihrer Körper kennen. Der Moment der Berührung ist eines der wertvollsten Dinge, von dem der Mensch profitieren kann.

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