Ein selbstbewusster Mann mit Whiskey und Zigarre.

Wenn wir mal ehrlich sind, haben wir doch alle mit unserem Selbstbewusstsein zu kämpfen. Die einen mehr, die anderen weniger. Wir wollen in die Köpfe der Menschen sehen und erforschen, wie wir rüberkommen. Uns von außen betrachten und erfahren, wie wir wirken, uns bewegen, lachen und reden. Es ist verblüffend, über wie viele Dinge wir uns eigentlich Gedanken machen. „Sitzt meine Frisur?“ „Können noch ein paar Kilos runter?“ „War das jetzt richtig, was ich gesagt habe?“
Fragen über Fragen plagen unsere Seele. Die Unsicherheit wächst. Sowohl Frauen als auch Männer kennen dieses Problem. Doch Männern sieht man das oft nicht an. Das starke Geschlecht muss sich beweisen, darf nicht schwach erscheinen. Selten steht ein Mann zu seiner Unsicherheit. Verständlich. Der Leistungsdruck kann auch dem größten Kerl mal über den Kopf steigen. Doch wie wird man diese Unsicherheit los? Wie kann ich selbstbewusster wirken? Wie strahle ich Männlichkeit aus und fühle mich auch noch richtig wohl dabei?

Leider haben viele Männer die falsche Vorstellung von einer gesunden männlichen Ausstrahlung. Den meisten geht es nur darum, herzlos und unnahbar zu wirken. Diese Schutzmauer, die dabei aufgebaut wird, schreckt andere Menschen dennoch ab. Es ist kein Geheimnis, dass sich viele Frauen davon angezogen fühlen. Doch meistens leider nur bis sie ihren mysteriösen Mr. Unnahbar kennen lernen. Eine Frau will keinen Mann, der seine Gefühle verbirgt und jedes Mal in einen Gleichgültigkeits-Modus verfällt, sobald er merkt, dass es ernst wird. Frauen wollen einen Mann, der weiß was er will! Männliche Ausstrahlung kommt von innen. Geld spielt dabei keine Rolle. Sie müssen auch nicht unbedingt einen Ferrari fahren oder ein großes Haus besitzen. Es geht darum, sich selbst zu akzeptieren und seine Stärken und Schwächen zu kennen. Sie fragen sich wie das geht? Unser kleines 1×1 um Thema „gesunde männliche Ausstrahlung” wird Ihnen dabei helfen, Ihr Selbstbewusstsein aufzufrischen und ein neues Lebensgefühl zu entwickeln:

Stärken und Schwächen erkennen

Vielen Menschen sind ihre Stärken und Schwächen nicht bekannt. Stärken werden oft über- oder unterschätzt, Schwächen gar nicht erst angesprochen. Dabei ist es sehr wichtig, zu erkennen, was man wirklich drauf hat! In erster Linie sollten Sie herausfinden, was Sie wirklich gut können. Das gibt Ihnen Selbstbewusstsein und stärkt Ihr Selbstwertgefühl. Sind die zum Beispiel ein richtig gutes Organisationstalent oder verzaubern Sie Ihre Mitmenschen mit Ihren Kochkünsten, können Sie sich diese Eigenschaft schon einmal in Ihre Tabelle für Stärken eintragen. Verstecken Sie sich nicht und seien Sie stolz auf Ihr Können!
Sich mit seinen Stärken auseinanderzusetzen, bedeutet auch immer zu erkennen, was seine Schwächen sind. Das fällt vielen Männern sehr schwer. Schon im Kindesalter wird ihnen beigebracht auf gar keinen Fall zu weinen, keine Schwächen zu zeigen. Wer weint ist kein Mann! Doch Schwächen gehören zu einem gesunden Charakter dazu. Sie formen einen Menschen. Sie machen ihn zu einem einzigartigen Individuum, das nun mal nicht perfekt sein kann. Akzeptieren Sie Ihre Schwächen, aber lassen Sie sich nicht von ihnen unterkriegen! Arbeiten Sie daran!

Ziele setzen

Selbstbewusst ist der, der weiß was er will. Wenn Sie sich Ziele setzen, fördern Sie Ihre Produktivität und werden aktiver im Leben. Ehrgeiz und Engagement sind die Zauberwörter! Und diese Eigenschaften kommen nicht nur im Berufsleben gut an. Eine Frau fühlt sich automatisch angezogen von einem Mann, wenn sie merkt, dass er ein bestimmtes Ziel vor Augen hat. Sie braucht Sicherheit und fühlt sich wohl bei dem Gedanken, einen Mann an ihrer Seite zu haben, der weiß, was er aus seinem Leben machen möchte. Durch Ihre Zielstrebigkeit drücken Sie ein enormes Selbstbewusstsein aus. Sie stehen mit beiden Beinen im Leben und lassen sich nicht so leicht ablenken. Das stärkt auch Ihr eigenes Selbstwertgefühl. Sie fühlen sich lebendig und aktiv und wollen beweisen, was Sie können. Das heißt: Seien Sie zielstrebig und gehen Sie Ihren Bestrebungen nach!

Das Gesamtbild muss stimmen!

Das Wichtigste ist natürlich, dass Sie sich aus Ihrem inneren heraus selbstbewusst fühlen. Doch was ist dagegen einzuwenden, wenn man auch durch sein Aussehen an Selbstbewusstsein gewinnen möchte? Nichts! Und deswegen sollte Sie auch an Ihrem Look was tun. Kommen Sie aus sich heraus und finden Sie heraus, was zu Ihnen passt. Sie müssen nicht herumlaufen, als wären Sie gerade auf der Pariser Modenschau gewesen. Doch ein gepflegtes und ansehnliches Aussehen wird Ihnen Mut und Kraft geben. Wenn Sie sich in Ihrer Haut wohl fühlen, werden Sie merken, dass sich Ihre Körperhaltung, Ihre Mimik und Ihre Gestik verändern. Sie wirken selbstbewusster!
Achten Sie auch auf ausgewogene Ernährung und genügend Sport. Sie sehen gesünder aus und fühlen sich auch so!

Bleiben Sie sie selbst!

Männliche Ausstrahlung bedeutet Authentizität. Ein Mann muss wissen, wer er ist und sollte sich nicht unnötig verstellen. Das wirkt gestellt und unnatürlich. Sie haben Potenzial, was Sie ausschöpfen können, um sich selbst zu formen. Dafür brauchen Sie niemanden zu imitieren. Natürlich sollten Sie sich Tipps von Ihrem Freunden- und Bekanntenkreis einholen. Darauf achten, wie Sie sich verhalten, reden und Frauen kennen lernen. Sie können auch Ihre weiblichen Freunde oder Familienmitglieder um Rat bitten. Sie brauchen sich nicht zu schämen! Doch vergessen Sie nicht, dass Sie im Kern der Mensch bleiben, der Sie sind. Keiner möchte eine Kopie kennen lernen. Originalität und selbstbewusstes Auftreten sind die Zutaten für das Geheimrezept für gesunde und männliche Ausstrahlung.

So wichtig ist Selbstbewusstsein in der Liebe

Forscher haben herausgefunden, dass selbstbewusste Männer, egal ob groß, klein, dick oder dünn,
auf die meisten Frauen am attraktivsten wirken. Es geht also nicht unbedingt darum, den perfekten Bodybuilder Körper zu haben oder wie George Clooney auszusehen. Es geht darum, über seine Schwächen zu lachen und mit seinen Stärken zu überzeugen. Oft haben Männer, die man eigentlich als weniger attraktiv und begehrenswert erachteten würden, die wunderschönsten und klügsten Frauen. Sie fragen sich warum? Sie strotzen oft vor Selbstbewusstsein! Und diese Ausstrahlung ist das A und O bei der Partnersuche.

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1 Comment
  1. “Leider haben viele Männer die falsche Vorstellung von einer gesunden männlichen Ausstrahlung. Den meisten geht es nur darum, herzlos und unnahbar zu wirken.” Das stimmt, doch es ist meiner Meinung nach ein Problem, das von der gesamten Gesellschaft verursacht und nach wie vor belohnt wird.

    Ich selbst durfte ein gemischtes tantrisches Jahrestraining besuchen, in denen Männer und Frauen ganz bewusst “aufeinanderprallen”. Es gibt dort viel Raum, um zu Experimentieren: Wie wirke ich als Mann auf Frau, wenn ich mich so verhalte? Oder so? Oder das und das mache? Für mich – als ehemals sehr verschüchterter Zeitgenosse – war diese Spielwiese höchst faszinierend. Und ich probiere dies im Alltag immer noch aus.

    Leider zeigte sich schnell: Wenn ich klischeehaft männlich agiere, dann erfahre ich teilweise deutlich mehr Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht. Also wenn ich mich wenig rücksichtsvoll verhalte, mein „Ding“ durchziehe, besonders stark wirke, klar bestimme oder Frauen scheinbar links liegen lasse. “Herzlos und unnahbar” trifft es ganz gut. Und das wirkt meines Erachtens nicht nur bei einem bestimmten Typus „Frau“.

    Noch schlimmer finde ich perönlich: Die weibliche Welt ist meist sehr viel interessierter an mir, wenn ich mit meiner Partnerin unterwegs bin. Oder auch mit meiner kleinen Tochter. Das mag evolutionstechnisch schlau sein. Charmant, gleichberechtigt und fair anderen Frauen gegenüber ist es nicht. Ich habe hier mehr über dieses kleine “Experiment” geschrieben: https://nachspueren.de/maennlichkeit/

    Das alles hat keine wissenschaftliche Grundlage. Vieles davon ist subjektive Erfahrung. Die aber fast alle Männer bestätigen können, mit denen ich mich unterhalte. Achtsames Verhalten auf Augenhöhe wird von Frau nicht immer belohnt. Und was eine Frau nach außen als Werte für Männlichkeit und Gleichberechtigung vertritt, dass muss noch längst nicht mit dem übereinstimmen, was ihre Instinkte sagen.

    Es geht mir keineswegs um Mitleid mit uns „armen Männern“. Und mir ist bewusst, dass Frauen vor dem gleichen Dilemma stehen – wir Männer wollen die Heilige und die Hure in einer Person. Doch wenn man weiß, in welchem Spagat sich ein Mann gefangen sieht, dann werden Verhaltensweisen nicht richtiger aber logischer, die auf den ersten Blick aus dem Neandertal zu stammen scheinen. Vielleicht handelt es sich hier um ein Verhalten, das manche Frauen in manchen Situationen fälschlicherweise als Selbstbewusstsein deuten?

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